NLB beendet Jahr mit zwei Siegen

20.12.2025 14:31:21 | info@uhcthun.ch


Die NLB beendet das Jahr 2025 mit zwei Siegen. Am Freitagabend gewinnen die Thuner das Christmas Classic gegen Fribourg mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Am Sonntagabend gibt es einen 7:3-Auswärtssieg gegen Gordola.

Die Thuner erwischten am Freitagabend am Christmas Classic den besseren Start in die Partie und belohnten sich nach sieben Minuten mit der verdienten 1:0-Führung. In der Folge fanden die Gäste jedoch immer besser ins Spiel. Mit cleveren Auslösungen nutzte Fribourg die Lücken in der Thuner Defensive konsequent aus und drehte das Spiel noch im ersten Drittel. Zur ersten Pause führten die Gäste mit 3:1.
Zu Beginn des Mitteldrittels gelang es dem UHC Thun, den Lauf der Gäste zu stoppen. Ein Doppelschlag brachte die Gastgeber zurück ins Spiel und sorgte für den 3:3-Ausgleich. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe, in der sich keine der beiden Mannschaften entscheidende Vorteile erspielen konnte. Kurz vor der zweiten Pause agierte Fribourg jedoch etwas glücklicher und ging erneut in Führung.
Diesem Rückstand rannten die Thuner im Schlussdrittel lange hinterher. Trotz viel Druck und zwei ungenutzten Powerplay-Möglichkeiten wollte der Ausgleich zunächst nicht fallen. Erst in der 57. Minute wurden die Bemühungen der Gastgeber mit dem verdienten 4:4-Ausgleich belohnt. Doch damit war der Gang in die Verlängerung noch nicht gesichert: Kurz vor Schluss erhielt Fribourg einen Penalty. Goalie Mathias Juon behielt die Nerven und parierte stark.
In der Verlängerung suchten beide Teams die Entscheidung, ohne jedoch das ganz grosse Risiko einzugehen. Die Berner Oberländer verzeichneten dabei ein kleines Chancenplus, auch ein Powerplay hatte man. Doch leider gelang der siegbringende Treffer nicht. So musste das Penaltyschiessen über den Sieger entscheiden – und dort waren die Thuner nicht zu stoppen. Tobias Aeschbacher, Joel Gsponer und Luc Grunder verwandelten ihre Versuche souverän, während Goalie Juon drei von vier Penaltys entschärfte. Am Ende durfte der UHC Thun einen vielumjubelten Sieg am Christmas Classic feiern.
 

Die Partie am Sonntagabend auswärst in Tenero gegen Gordola begann ganz nach dem Geschmack der Thuner. Bereits nach 15 Minuten führten die Gäste verdient mit 2:0 und schienen, die Begegnung jederzeit im Griff zu haben. Doch plötzlich ging den Thunern das Spieldiktat etwas verloren. Gordola nutzte diese Phase konsequent aus und schaffte noch vor der ersten Pause den Ausgleich zum 2:2.
Das Mitteldrittel gestaltete sich emotional und teils ruppig. Gleich drei Powerplays – darunter sogar eine doppelte Überzahl – boten den Thunern die grosse Chance, wieder in Führung zu gehen. Diese Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt. Kaum wurde wieder mit fünf gegen fünf gespielt, erhielt Gordola einen Penalty, den die Tessiner zur erstmaligen Führung verwerteten. In der Folge war Gordola euphorisiert und kam zu mehreren guten Möglichkeiten, um den Vorsprung auszubauen. Auch mit etwas Glück überstanden die Thuner diese Druckphase ohne weiteren Gegentreffer. Anschliessend gelang es, die Euphorie des Gegners zu bremsen. Zuerst fiel der Ausgleich, wenig später drehten die Gäste die Partie noch vor der zweiten Pause wieder zu ihren Gunsten. Angesichts des Spielverlaufs kamen die Thuner im Mitteldrittel damit resultatmässig sehr gut weg.
Im Schlussdrittel agierte Thun aus einer stabilen Defensive heraus und setzte vermehrt auf Konter. Die Gäste erspielten sich so zahlreiche gute Chancen, doch im Abschluss fehlte zunächst die letzte Konsequenz. Erst in der 50. Minute fiel das wichtige 5:3, welches die Vorentscheidung brachte. In den Schlussminuten sorgten zwei Treffer ins leere Tor schliesslich für den deutlichen 7:3-Endstand.

Dank dieses Sieges festigt der UHC Thun die Tabellenführung. Nach 15 Spielen stehen bereits 41 Punkte zu Buche, der Vorsprung auf den ersten Verfolger Kloten-Dietlikon Jets beträgt vier Punkte.

Nun verabschiedet sich die NLB in die Weihnachts- und Neujahrspause. Das nächste Meisterschaftsspiel bestreitet der UHC Thun am 10. Januar zuhause gegen Sarganserland.
 

MATCHTELEGRAMM FREITAG
UHC Thun - Floorball Fribourg 5:4 n.P. (1:3, 2:1, 1:0, 0:0)
MUR, Thun. 422 Zuschauer. SR Hiltbrunner/Studer.
Tore: 7. E. Widmer (L. Grunder) 1:0. 11. C. Kramer (L. Roulin) 1:1. 16. L. Roulin (A. Fasel) 1:2. 18. B. Diem (A. Ciurea) 1:3. 24. J. Gsponer (C. Haldemann) 2:3. 26. J. Ruch (Y. Zimmermann) 3:3. 38. J. Aavaharju (C. Kramer) 3:4. 57. J. Gsponer (J. Ruch) 4:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 3mal 2 Minuten gegen Floorball Fribourg.

UHC Thun mit: M. Juon, M. Weber, Y. Zimmermann, R. Graber, L. Ruch, L. Ritz, T. Aeschbacher, J. Gsponer, L. Grunder, L. Münger, J. Bolliger, J. Ruch, C. Haldemann, Y. Bärtschi, T. Jost, J. Reusser, A. Zoss, L. Desalmand, E. Widmer, R. Küenzi, A. Bühler
Nicht im Kader: J. Würz (abwesend) ​​​​
Verletzt: Y. Jost, T. Schwendimann, D. Küenzi, N. Ammann, D. Bolliger

MATCHTELEGRAMM SAMSTAG
Regazzi Verbano UH Gordola - UHC Thun 3:7 (2:2, 1:2, 0:3)

Pal. Gottardo CST, Tenero. 184 Zuschauer. SR Hilpert/Preisig.
Tore: 7. L. Ruch (J. Ruch) 0:1. 15. J. Bolliger (E. Widmer) 0:2. 16. L. Bacciarini (A. Carlström) 1:2. 18. M. Nicoli (Ar. Gropengiesser) 2:2. 29. M. Nicoli 3:2. 36. R. Graber (J. Reusser) 3:3. 39. J. Ruch (Y. Zimmermann) 3:4. 50. J. Ruch (L. Münger) 3:5. 58. J. Ruch (L. Ruch) 3:6. 60. J. Ruch (L. Ruch) 3:7.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Regazzi Verbano UH Gordola. 1mal 2 Minuten gegen UHC Thun.

UHC Thun mit: M. Juon, M. Weber, Y. Zimmermann, R. Graber, L. Ruch, L. Ritz, T. Aeschbacher, L. Grunder, L. Münger, J. Bolliger, J. Ruch, C. Haldemann, Y. Bärtschi, T. Jost, J. Reusser, E. Widmer, R. Küenzi, A. Bühler
Nicht im Kader: J. Würz (abwesend), J. Gsponer (U21)
Verletzt: Y. Jost, T. Schwendimann, D. Küenzi, N. Ammann, D. Bolliger
 

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Samstag | 10.01.2026
17:00 | Thun – Sarganserland

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