Zbinden und Moser verlassen Thun

03.04.2025 08:27:27 | info@uhcthun.ch


Der Vertrag von Janic Moser beim UHC Thun wird nicht verlängert. Der Stürmer durchlief sämtliche Thuner Nachwuchsteams und war zuletzt während drei Saisons Teil der ersten Mannschaft. Neben dem Spielfeld war Moser auch als Leiter Kommunikation für den UHC Thun tätig.

Die Sport-Kommission und der Staff des UHC Thun haben sich gemeinsam dazu entschieden, den Vertrag mit Janic Moser nicht zu verlängern. Somit endet die Zeit des 21-Jährigen beim UHC Thun. «Der Entscheid ist unglaublich schwer gefallen. Es tut uns leid, dass wir mit Janic einen langjährigen Thuner nicht im Kader halten können. Leider gehören solche Entscheidungen zum Leistungssport», erklärt Präsident Martin Wenger. «Im Namen des gesamten UHC Thun bedanke ich mich bei Janic für den langjährigen Einsatz und wünsche für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg.»

Moser durchlief sämtliche Thuner Nachwuchsteams. In der Saison 2021/22 kam der Stürmer, damals noch ein U21-Spieler, zu seinen ersten Einsätzen in der ersten Mannschaft, welche in dieser Zeit noch in der NLA spielte. Während den letzten drei NLB-Spielzeiten war Moser dann ein fixer Bestandteil des Fanionteams. Ob und wo die Zukunft von Janic Moser auf dem Feld weitergeht ist noch offen.

Grosses Engagement auch neben dem Feld

Moser war für den UHC Thun nicht nur als Spieler im Einsatz, sondern engagierte sich auch abseits des Spielfelds für den Club. Seit 2019 war er in verschiedenen Funktion Teil des Kommunikations-Teams. In der abgelaufenen Saison hatte Moser die Stelle als Leiter Kommunikation inne.

«Auch im Namen des Service-Bereichs möchte ich Janic für seinen langjährigen Einsatz für den UHC Thun danken», sagt Luca Ritz, Leiter Services. «Die Zusammenarbeit war immer angenehm und es ist in den letzten Jahren gelungen, im Bereich Kommunikation Fortschritte zu erzielen. Das ist auch der Verdienst von Janic.»


Mischa Zbinden beendet seine Karriere. Der Verteidiger war während vier Saisons wichtiger Bestandteil der ersten Mannschaft. Zbindens Berufseinstieg als Arzt lässt in Zukunft keinen Leistungssport mehr zu.

«Nächstes Jahr starte ich meine berufliche Tätigkeit als Arzt. Ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt. Leider ist dieser aber nicht mehr mit dem Aufwand, den es fürs Unihockey braucht, vereinbar», erklärt Mischa Zbinden seinen Rücktritt. «Die Arbeitszeiten, der Schichtbetrieb und auch die mentale Belastung machen es schwierig, den Erwartungen des Vereins – aber auch meinen eigenen – gerecht zu werden.»

Der Verteidiger wurde im Nachwuchs von Floorball Köniz Bern ausgebildet. Auf die Saison 2021/22 wechselte Zbinden aus der U21 der Stadtberner ins Fanionteam des UHC Thun. Nach einer Saison Angewöhnungszeit ans Herren-Unihockey wurde der 25-Jährige zum unverzichtbaren Spieler in der Thuner Defensive. Zbinden zeichneten vor allem seine Geschwindigkeit, den Offensivdrang und den hervorragenden letzten Pass aus.

«Ich habe mich beim UHC Thun von Anfang an zuhause gefühlt. Der Teamzusammenhalt und das Herzblut im Verein sind für mich einzigartig», sagt Zbinden über seine Zeit beim UHC Thun. «Ich durfte Teil einer Familie sein, Freundschaften schliessen, gemeinsam kämpfen, verlieren, aufstehen und feiern. Dafür bin ich unendlich dankbar.» Am meisten würden ihm die Emotionen und die Intensität in der Serie gegen Fribourg 2023 sowie in den Aufstiegsspielen 2023 und 2024 in Erinnerung bleiben.

Unihockey wird der angehende Arzt vorerst nicht mehr spielen. Jetzt sei einmal Zeit für alle anderen Sportarten, die in den letzten Jahren zu kurz kamen. «Ich bleibe dem UHC Thun aber sicherlich verbunden. In welcher Rolle genau, das zeigt sich nach einer dreimonatigen Reise im Herbst. Ich freue mich auf neue Aufgaben und mich auf eine andere Art in den Verein zu investieren», so Zbinden.

Zum Schluss sagt Zbinden: «Danke für vier extrem bereichernde Jahre und all die Erfahrungen, die ich sportlich wie menschlich machen durfte – und vor allem für die vielen unglaublichen Menschen, die ich kennenlernen konnte.»

UHC Thun verliert «wichtige Teamstütze»

«Mit Mischa verliert der UHC Thun einen Leader und eine wichtige Teamstütze aus den letzten Jahren», sagt Präsident Martin Wenger. Sein Entscheid, sich auf den Beruf als Arzt zu konzentrieren, sei natürlich nachvollziehbar.

Der UHC Thun dankt Mischa für den stets vorbildhaften Einsatz und gratuliert zu einer tollen Unihockey-Karriere. Der Club wünscht für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg.



 

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