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21.01.2018Spielbericht NLA

Weitere Niederlage für das Thuner Fanionteam

Am gestrigen Samstag traf die erste Mannschaft des UHC Thun auf Zug United. Nachdem die beiden bitteren Niederlagen gegen Kloten und Uster den Thunern etwas den Wind aus den Segeln genommen hatte, wollten die Berner Oberländer in Zug auf die Siegesstrasse zurückkehren. 

Durchzogene Leistung im ersten Drittel
Die Thuner hatten den Weg in die Sporthalle zwar gefunden, waren aber in den ersten Minuten noch nicht wirklich in der Partie angekommen. Die Zuger wussten dies auszunutzen und trafen nach dreieinhalb Minuten ein erstes Mal. Den Thunern gelang es aber relativ schnell auf den Rückstand zu reagieren und dank der Energieleistung von Alexander Frey gelang in der 7. Minute der Ausgleich. In den folgenden Minuten liessen die Thuner den Ball zwar sehr gut und kontrolliert in den eigenen Reihen zirkulieren, kamen aber nicht all zu oft gefährlich vor das gegnerische Tor. Auf der Seite des Heimteams sah es etwas anders aus. Immer wieder fanden die gefährlichen Querpässe durch den Thuner Slot einen Abnehmer und so erhöhten die Zuger bis Drittelsende auf 3:1.

Erhöhen der Pace mit zwei Linien
Auch der Start ins zweite Drittel verlief für die Thuner wenig erfreulich. Die Zuger erzielten nach einer schönen Passkombination den vierten Treffer. Im Anschluss lag die Partie für die Thuner auf Messersschneide. Die Berner Oberländer durften den Kopf nun keinesfalls hängen lassen, ansonsten könnte es sehr schnell gehen und am Ende würde es wohl eine Kanterniederlage absetzen. Deswegen sah sich Daniel Steiner gezwungen die Kräfte zu bündeln und stellte auf zwei Linien um. Dies zahlte sich aus. Die Thuner konnten dadurch die Pace erhöhen und wurden stärker. Zu Drittelsmitte gelang Simon Meier im Powerplay der 4:2 Anschlusstreffer. Auch in den kommenden Minuten hatten die Thuner mehr vom Spiel. In der 37. Minute erzielten sie auch noch das 4:3. Die Berner Oberländer waren nun endgültig zurück in der Partie und hielten sich fürs letzte Drittel alles offen.

Momentum nicht genutzt
Das Momentum lag nun klar auf der Seite der Thuner. Nach vier Minuten wussten sie dies auszunutzen und glichen die Partie aus. Den Zuschauern wurde nun ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel geboten. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. In der 54. Minute brach in der Halle grosser Jubel aus. Bei einem Auswärtsspiel ist dies für die Thuner ein schlechtes Zeichen. Tatsächlich, die Zuger drückten die Thuner tief in ihre Defensive und wenig später musste Manuel Staub nur noch zum 5:4 einschieben. Im Anschluss wurden die Thuner dazu gezwungen offensiver zu agieren. Doch wie so oft in dieser Saison verfehlte dies einige Male seine Wirkung und die Thuner wurden ausgekontert. Das Heimteam wusste daraus auch resultatmässig Profit zu schlagen und erhöhte in der 57. Minute auf 6:4. Auch das Spiel ohne Torhüter und mit einem zusätzlichen sechsten Feldspieler brachte die erhoffte Wende nicht herbei. Stattdessen setzten die Zuger noch Einen drauf und sorgten mit den beiden Empty Netter für das Endresultat von 8:4.

Nicht zum ersten Mal konnten die Thuner die ersten 40 Minuten resultatmässig ausgeglichen gestalten. Doch es gelang den Berner Oberländern kaum einmal, aus engen Partien, schlussendlich auch Punkte mitzunehmen. Nun folgt an den nächsten beiden Wochenenden eine Nationalmannschaftspause. Diese gibt den Thunern die Möglichkeit sich neu zu sammeln und einen Schlachtplan für die letzten drei Regular Season Spiele auszuhecken.