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08.04.2019Spielberichte NLA

2:3 gegen Basel zurück - für erste Mannschaft gilt jetzt «verlieren verboten»

Mit grossartiger Unterstützung - erste Mannschaft bezwingt Basel mit 8:6 und gleicht Serie aus

Die vierte Partie der Auf-/ Abstiegsplayoff-Serie fand nicht wie gewöhnlich in der MUR, sondern in der Sporthalle Lachen statt. Damit die Partie auch zum Heimspiel wurde, legte man am Samstagmorgen eine kurze Trainingssession ein. Dabei konnte sich das Team an den Boden und die Umgebung gewöhnen. Dies zahlte sich am Ende aus. Obwohl die Thuner zwischenzeitlich einen 5:1- und 6:3-Vorsprung aus der Hand gaben, gewann man am Ende doch noch mit 8:6.

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Auch zu Beginn des zweiten Drittels sind die Berner Oberländer die bessere Mannschaft. Verdient gelingen drei weitere Tore. Somit liegt man nach rund 30 Minuten 6:2 in Führung. Dies heisst gegen die äusserst hartnäckigen Basler aber noch lange nichts. Schon mehrmals machten die Gäste in dieser Serie einen Rückstand wett. So auch diesmal: Die Berner Oberländer geraten wieder in alte Fahrwasser und müssen das Spieldiktat allmählich abgeben. Dies zieht sich auch ins letzte Drittel.

Plötzlich springen die Bälle für Basel und die entscheidenden Zweikämpfe gehen aus Thuner Sicht verloren. Ebenfalls wirkt das Konstrukt der Einheimischen verunsichert und vor allem in der Defensive anfällig. So kommt es, dass ein vier-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben wird. 6:6 steht es vor den letzten zehn Minuten. Vor toller Kulisse raffen sich die Thuner aber wieder auf und erholen sich vom Rückschlag. Kevin Widmer trifft in der 51. Minute im Powerplay zum 7:6 und Reto Graber sorgt wenig später mit seinem Treffer zum 8:6 für die Entscheidung. Damit können die Thuner die Serie zum 2:2 ausgleichen.

Alle Bilder zum Spiel:
https://www.flickr.com/photos/swissunihockey/albums/72157707775620515

Autor: Yannick Zimmermann / Bilder: Hans Mischler

 

 

Trotz grossem Kampf – Fanionteam verliert in Basel denkbar knapp

Trotz ansprechender Leistung müssen sich die Thuner am Sonntagabend erneut geschlagen geben. Im Abstiegskampf gegen Unihockey Basel Regio resultiert eine knappe 1:2-Niederlage. Nun liegt das Team aus der NLB in der Best-of-seven Serie mit 3:2 in Front. Für die Thuner heisst es ab sofort: verlieren verboten.

Nach dem Sieg vom Vortag ist die Überzeugung den Thunern an ihrer Spielweise anzumerken. Das Gastteam kontrolliert das Spiel und der Ball kann über mehrere Stationen in den eigenen Reihen gehalten werden. Die Basler bekunden ihrerseits etwas Mühe, denn die Berner Oberländer setzen den Ballführenden sofort unter Druck. Resultat dieser mutigen Spielweise ist ein Ballgewinn in der Offensivzone und der verdiente 1:0-Führungstreffer in der 15. Spielminute.

Die Basler spielen im zweiten Abschnitt deutlich aktiver als noch zuvor. Sie gewinnen an Überhand, lassen den Thunern nur noch wenig Raum für einfache Spielzüge und erzielen schlussendlich verdient den Ausgleichstreffer. In den folgenden zwei Unterzahlsituationen agiert das Gastteam dann wieder souverän und den Baslern bleiben hochkarätige Torchancen verwehrt. Mit dem Zwischenstand von 1:1 geht es in die Pause - der letzte Abschnitt muss die Entscheidung bringen.

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Abschlüsse werden gesucht, Zweikämpfe angenommen und Schüsse des Gegners geblockt. Die Thuner setzen noch einmal alles daran und versuchen mit allen Mitteln das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Der Kampf wird am Ende aber nicht belohnt. Es sind die Basler, die mit einem etwas glücklichen Treffer zwei Minuten vor Spielschluss die Partie entscheiden. Die Berner Oberländer stehen einmal mehr mit leeren Händen da. 

Zeit den Kopf in den Sand zu stecken, bleibt den Thunern nicht. In ihrer Mission Ligaerhalt stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Am kommenden Samstag (19 Uhr) muss in der heimischen MUR-Halle mit einem mutigen Auftritt und einer kämpferischen Teamleistung der nächste Schritt in Richtung Ligaerhalt gemacht werden. Nur so kann das alles entscheidende Spiel sieben erzwungen werden. 

Alle Bilder zum Spiel:
https://www.flickr.com/photos/swissunihockey/albums/72157679772543978

Autor: Yannick Zimmermann / Bilder: Hans Mischler